NOCH FREIE PLÄTZE “Alte Heilpflanzen wiederentdeckt” am 17. Juli 2010

Was haben Spitzwegerich, Odermennig, Löwenzahn, Beifuß, Scharfgarbe und Quendel gemeinsam? Richtig, es handelt sich bei allen genannten Pflanzen um Heilpflanzen, die zum Teil gar nicht mehr bekannt sind. Vieles vom Kräuterwissen ist in Vergangenheit geraten. Doch auf den Hängen der Heuneburg wachsen zahlreiche alte Heilpflanzen, die sonst nur noch an besonderen Plätzen in dieser Vielfalt gefunden werden. Das Keltenmuseum Heuneburg möchte mit seiner Veranstaltung am kommenden Samstag, den 17. Juli 2010 mit dem Thema „Alte Heilpflanzen wiederentdeckt“ altes Kräuterwissen aufleben lassen.


Schon in der Antike kannte und empfahl der griechische Arzt Dioscurides Odermennig, der bei Problemen des Verdauungssystems und des Harnapparates half. Der Quendel ist der wilde Bruder des Thymians. Er hilft gegen Husten, stärkt die Verdauung und lindert Frauenbeschwerden. Auch gegen entzündliche Hautprobleme und Gelenkschmerzen kann man diese vielfältige Heilpflanze verwenden.


Weitere Heilwirkungen, die Verwendungsweise der Heilpflanzen sowie die Anwendungsmöglich­keiten können die Teilnehmer am Samstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr von der Kursleiterin Agnes Weiß bei einem Wildkräuterrundgang auf der Heuneburg erfahren. Im praktischen Teil des Kurses wird ein Wildkräutersalz zum Würzen von Salaten und Gemüse hergestellt und Kräuterlimonade getrunken.


Die Teilnahmegebühr beträgt 11 Euro pro Person. Mitzubringen sind wettergerechte Kleidung sowie festes Schuhwerk. Anmeldungen nimmt das Keltenmuseum Heuneburg unter der Telefonnummer 07586-920838 noch bis Donnerstag, den 15. Juli 2010 entgegen.